Zentrum für Jüdische Studien der Universität Basel

Über uns

Das Zentrum für Jüdische Studien (vormals Institut für Jüdische Studien) wurde von der Stiftung für Jüdische Studien zusammen mit der Universität Basel gegründet. Es hat im Oktober 1998 seine Arbeit aufgenommen. Seit Mai 2000 wird das Fach „Jüdische Studien“ offiziell von der Universität anerkannt. Jüdische Studien können in der Theologie als Schwerpunkt sowie in der Philosophisch-Historischen Fakultät als Bachelor- oder als Masterstudienfach studiert werden.

Zu Beginn jeden Herbstsemesters wird eine Einführungsveranstaltung zu den Jüdischen Studien angeboten, welche einen Überblick über das Fach gibt. Zu den Sprachen, die am Zentrum gelehrt werden, zählen Neuhebräisch (Iwrit) sowie Jiddisch. Mit der Professur für Religionsgeschichte und Literatur des Judentums (Prof. Dr. Alfred Bodenheimer) sowie der Dr. h.c. Emile Dreyfus Lehr- und Forschungsstelle für Jüdische Geschichte (geleitet von PD Dr. Erik Petry) werden jüdische Narrative der Moderne aus kulturwissenschaftlicher und historischer Perspektive beleuchtet. Mehrtägige Exkursionen in einstige europäische Metropolen jüdischen Lebens beispielsweise nach Prag, Wien, Amsterdam oder Krakau, werden in der Regel in jedem Studienjahr angeboten und stehen allen Studierenden der Jüdischen Studien offen. Diese Reisen bieten die Möglichkeit, sich intensiv vor Ort mit einer Stadt und einer Thematik auseinander zu setzen.

Mit der Universität Zürich besteht ein Abkommen zum Dozierendenaustausch im Zusammenhang mit der dortigen Sigi-Feigel-Gastprofessur. Andere Zusammenarbeit bestehen mit der Universität Wien (regelmässige gemeinsame Doktorierendenkolloquien) sowie ebenfalls mit Wien sowie mit Salzburg, München und Zürich (jährliche Sommeruniversität für Jüdische Studien in Hohenems).

Das Zentrum für Jüdische Studien ist heute eine zentrale Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum für Fragen und Beiträge zu Themen jüdischer Kultur und Geschichte, auch über den universitären Bereich hinaus.