Dr. phil. des. Daniel LisHabilitand / Wissenschaftlicher Mitarbeiter SNF Studium der Sozialanthropologie, Neuesten Geschichte und Jüdischen Studien an den Universitäten Bern und Basel sowie als Erasmus Stipendiat an der School for Oriental and African Studies, University of London. Für seine Lizentiatsarbeit „Zum Wandel jüdischer Identitäten in Familien kommunistischer Juden aus Polen in Israel“ absolvierte er eine Feldforschung in Israel und besuchte Lehrveranstaltungen an der Ben Gurion University of the Negev. Als Fellow des Schweizerischen Postgraduierten Programms Ethnologie/Anthropologie sowie als Stipendiat der Hofer Wild Stiftung unternahm Lis längere wie kürzere Feldstudien in Israel und Nigeria von 2006 – 2009, bevor er vom Institut für Sozialanthropologie an der Universität Bern and das Zentrum für Jüdische Studien in Basel wechselte. Von 2009 – 2010 war er im Rahmen des SNF Forschungsprojektes „Imagined Kinship? Nigerian Igbo in Israel“ als Gastwissenschaftler an der Universität Tel Aviv und promovierte 2011 am Zentrum für Jüdische Studien in Basel zum gleichnamigen Thema. Die Dissertation erscheint im 2013 unter dem Titel: The Igbo: Jews of Nigeria and Israel’s Law of Return bei Africa World Press, Trenton, NJ. Neben dem Schweizerischen Nationalfonds wurde er durch die Freiwillige Akademische Gesellschaft sowie durch ein Förderstipendium der Phil. Hist. Fakultät der Universität Basel gefördert. Als Habilitand und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am SNF Projekt „Basel and the Beta Israel, 1835 – 1860: Protestant Mission and Jewish Identity in Ethiopia“ forscht und unterrichtet er zur Zeit am Zentrum für Jüdische Studien in Basel.
Forschungsinteresse Afrikanisches Judentum, Igbo Studien, Jüdische Identität, Israel Studies Mitbegründer der International Society for the Study of African Jewry
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